Aktuelles

Monat der Demokratie im Dreisamtal

Dialog, Beteiligung und Engagement für eine lebendige Demokratie

8. Februar bis 8. März 2026

Mit einer Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen möchte der Verein demokratische Werte stärken, politische Bildung fördern und Menschen im Dreisamtal zum Austausch und zur aktiven Beteiligung ermutigen. Ziel ist es, Demokratie nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern als lebendigen, gemeinsamen Prozess erfahrbar zu machen.

Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Desinformation. In diesem Zusammenhang wird auch die im vergangenen Jahr abgesagte Veranstaltung der VHS Dreisamtal in Kooperation mit Codetekt e.V. nachgeholt. Sie widmet sich der Frage, wie gezielte Falschinformationen entstehen, wie sie verbreitet werden und wie Bürgerinnen und Bürger Desinformation erkennen und ihr wirksam begegnen können – ein hochaktuelles Thema, insbesondere im Vorfeld von Wahlen.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem 8. März, dem Abschluss des Monats: An diesem Tag fallen gleich zwei politisch bedeutsame Ereignisse zusammen. Neben dem Internationalen Frauentag findet in Baden-Württemberg die Landtagswahl statt. Dieser Tag steht exemplarisch für die zentrale Botschaft des Monats der Demokratie: politische Teilhabe, Gleichberechtigung und die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen für eine offene Gesellschaft.

Mit dem Monat der Demokratie möchten wir Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen ansprechen – unabhängig von politischer Haltung oder Vorerfahrung – und ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Dreisamtal setzen.

Stellungnahme

Zur Absage des Faktencheck-Workshops

Dreisamtal Gemeinsam sieht sich in der Bedeutung seines Engagements bestätigt

Kirchzarten, den 24.102025 – Nachdem der von der Volkshochschule Dreisamtal geplante Workshop „Faktenstark – Desinformationen wirkungsvoll begegnen“ infolge von irreführenden Darstellungen abgesagt worden war, hat Dreisamtal Gemeinsam den Kontakt zur Referentin aufgenommen und das Angebot übernommen. Es lagen bereits genügend Anmeldungen vor, die Durchführung war gesichert. Am Donnerstag entschieden die beteiligten Partner jedoch …

… gemeinsam, die Veranstaltung endgültig abzusagen – eine besondere Ironie, da ausgerechnet ein Workshop, der helfen sollte, Desinformation zu erkennen, selbst Opfer erfolgreicher Desinformation und öffentlicher Stimmungsmache wurde.

Der Workshop war Teil einer bundesweiten Initiative der Bertelsmann Stiftung, der Amadeu Antonio Stiftung und codetekt e.V. – bundesweit haben bereits über hundert dieser Veranstaltungen erfolgreich stattgefunden. Ziel des Formats ist es, Bürgerinnen und Bürger darin zu schulen, Falschinformationen zu erkennen und kompetent mit digitalen Inhalten umzugehen.

Wie die Badische Zeitung berichtet, hatte ein Bewohner aus der Region in mehreren Chatgruppen identische Beiträge verbreitet, in denen der Workshop und insbesondere die Amadeu Antonio Stiftung in abwertender Weise dargestellt wurden. Diese Darstellungen führten offenbar dazu, dass einige kommunale Verantwortungsträger im Vorstand der VHS Dreisamtal e.V. Bedenken äußerten, die schließlich zur Entscheidung über die Absage beitrugen.

Die Amadeu Antonio Stiftung ist seit Jahren immer wieder Ziel von Angriffen und Diffamierungen, die ihre Arbeit diskreditieren und demokratische Bildungsinitiativen verunsichern sollen. Dabei ist die Stiftung ein anerkannter, überparteilicher Träger der politischen Bildung, der sich seit über 25 Jahren gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagiert und damit zentrale Werte unserer offenen Gesellschaft schützt.

 

Es ist bedauerlich, wenn Bildungsangebote zur Demokratieförderung unter politischen Druck geraten. Gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung sollten wir sachliche, offene Bildungsarbeit ermöglichen, anstatt sie zu vermeiden. Es geht in dem Workshop nicht darum, Meinungen zu bewerten, sondern darum, Fakten von Falschinformationen unterscheiden zu können. Das ist eine Grundvoraussetzung für jede funktionierende Demokratie.

Wir sehen die Ereignisse um die Absage als Auftrag, unser Engagement für Demokratieförderung und Medienkompetenz vor Ort weiter auszubauen – gemeinsam mit den vielen Bürgerinnen und Bürgern im Dreisamtal, die sich für Respekt, Dialog und Faktenorientierung einsetzen. Dass eine einzelne, lautstarke Stimme ausreichen konnte, um die Durchführung des Workshops vorerst zu verhindern, zeigt, wie verletzlich der offene Diskurs geworden ist – und wie wichtig es ist, ihn zu schützen.

Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir überlegen, die Veranstaltung nachzuholen. Immerhin hat sich gezeigt, dass das Thema aktueller und anschaulicher kaum sein könnte: ein Workshop über Desinformation, der selbst zum Beispiel für gelungene Desinformation geworden ist. Sobald ein neuer Termin feststeht, informieren wir auf unseren Kanälen – und bringen dann ein besonders greifbares Fallbeispiel aus dem Dreisamtal gleich mit 😉🔍

Veranstaltungen im Dreisamtal

Filmvorführung „Sonst war es still“

  • Uhrzeit: 11:15 Uhr
  • Ort: Große Stube Talvogtei, Kirchzarten
  • Eintritt: frei (Spenden willkommen)

Der Film thematisiert die Freiburger Bombennacht vom 27. November 1944 und ihre Auswirkungen auf die Stadt und ihre Menschen. Anhand persönlicher Erinnerungen und Zeitzeug*innenberichte erzählt er von Zerstörung, Angst und Verlust. Im Mittelpunkt steht das leise Erinnern an die Opfer.

Freiburg nach der Bombennacht 1944

Mitgliederversammlung

  • Uhrzeit: 19 Uhr
  • Ort: Bürgersaal in der Talvogtei

Workshop „Faktencheck statt Falschmeldung – Kompetent gegen Desinformation“

  • Uhrzeit: 17:30 Uhr
  • Ort: Bürgersaal in der Talvogtei

Bei dem Workshop erhalten die Teilnehmenden fundiertes Wissen und praxistaugliche Methoden, um Desinformationen zu erkennen und einzuordnen. Ziel ist es, Medien- und Nachrichtenkompetenz zu stärken und die Teilnehmenden zu befähigen, sich aktiv für eine demokratische Debattenkultur einzusetzen.

Vortrag & Diskussion „Mehr Gerechtigkeit ohne neue Schuldenberge“

mit Prof. Dr. Georg Cremer, Ökonom und Ex-Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes

  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: PH Freiburg, KG 5, Raum 103
  • Eintritt: frei (Spenden erwünscht)

Es wird oft auf den Sozialstaat geschimpft: „Alles schrecklich ungerecht“. Georg Cremer, schaut genauer hin: Was stimmt daran und was nicht? Verständlich und nah am Alltag klärt er über die tatsächlichen Fakten rund um Bürgergeld, Altersarmut oder die Kosten der Zuwanderung auf und zeigt, wie soziale Gerechtigkeit in Deutschland wirklich funktionieren kann.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion und zum Gespräch mit dem Autor.

Online-Vortrag „Manipulative Rhetorik entschlüsseln – Strategien für faire Diskussionen“

Wie kann ich rhetorische Strategien erkennen? Einführung in die Rhetorik: Logos, Ethos, Pathos. Analyse von Beiträgen mit Hintergründen zu Argumentationsstruktur, Argumentationsarten und logischen Schlüssen. Kennzeichen und Funktion von Stammtischparolen und für wen wir dagegen argumentieren. Was mache ich mit diesem Wissen im Alltag? Praxisnahe Anwendung anhand ausgewählter Medienbeispiele und Informationen zu Handlungsstrategien.

Film & Häppchen

Ein Tag ohne Frauen

Der Dokumentarfilm „Ein Tag ohne Frauen“ thematisiert den großen Frauenstreik im Oktober 1975, bei dem 90 Prozent aller isländischen Frauen ihre berufliche und private Arbeit niederlegten und für Gleichberechtigung demonstrierten.

Der Film rekonstruiert dieses historische Ereignis und lässt die Protagonistinnen von der Aktion so beschwingt, humorvoll und selbstironisch erzählen, dass sich ihre Kraft und Entschlossenheit unmittelbar auf das Publikum überträgt.

„Ein echter Gute-Laune-Dokumentarfilm – voller Hoffnung, Humor und Optimismus. Ein Film, der Zeichen setzt. Wie ein Sonnenstrahl an einem trüben Tag.“ – Gaby Sikorski

Zur Begrüßung gibt es einen alkoholfreien Umtrunk. Ein Büchertisch mit thematisch passenden Büchern bietet Gelegenheit zum entspannten Stöbern. Nach dem Film laden leckere Kleinigkeiten dazu ein, noch ein bisschen zu bleiben, den Abend entspannt ausklingen zu lassen und sich über den Film auszutauschen.

Eine Veranstaltung von Dreisamtal Gemeinsam e.V. mit freundlicher Unterstützung des Krone-Theaters Neustadt

Archiv


Freitag, 21. November

„Demokratie macht Party“

im AJ Kirchzarten
Lindenbergstraße 16

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19:00 DOORS OPEN

19:30 BEGRÜSSUNG

19:40 LINO BUCHHOLZ AND FRIENDS

20:45 IKARUS ON THE ROCKS

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Eintritt frei

Plakat zur Demokratie-Party

Montag, 17. November | 19:00–20:30 Uhr

Altes Rathaus Zarten,
Bundesstraße 2, 79199 Kirchzarten

„organisierter Antifeminismus“

Zurück in die Vergangenheit? Antifeministische Gruppen in Baden-Württemberg als Gefahr für unser demokratisches Miteinander.

Ob Männerrechtsgruppierungen, radikale Abtreibungsgegner:innen oder Initiativen, die gegen sexuelle Bildung und Vielfalt mobilisieren – organisierte antifeministische Gruppierungen sind auch in Baden-Württemberg aktiv und gut vernetzt.
In dem etwa einstündigen Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde widmet sich die Fachstelle gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit Baden-Württemberg den Fragen, was Antifeminismus ausmacht, welche antifeministischen Erzählungen in der Gesellschaft vertreten sind und welche Gefahren mit antifeministischer Ideologie einhergehen. Anhand der Betrachtung unterschiedlicher organisierter antifeministischer Gruppierungen in Baden-Württemberg sollen Überschneidungen zu extrem rechten Ideologien und zu Facetten von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sichtbar gemacht werden.

Veranstalter ist der Verein Dreisamtal Gemeinsam – ein überparteiliches Bündnis das für eine lebendigen Demokratie – dem Fundament für ein lebenswertes Miteinander im Dreisamtal – aktiv ist.

FAQ BW ist eine Anlauf-, Monitoring-, Informations- und Vernetzungsstelle zum Thema Antifeminismus und Queerfeindlichkeit in Baden-Württemberg. Die Fachstelle wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration (BW) mit Landesmitteln finanziert.

Plakat für Veranstaltung über Antifeminismus

Donnerstag, 6. November – 19 Uhr

In der Reihe „Kino im Dreisamtal“ zeigen wir den Film

„Die Gewerkschafterin“

In Anwesenheit von Eva Stegen, der Übersetzerin des gleichnamigen Buches
Bürgersaal der Talvogtei, Kirchzarten

Eintritt € 8,- | ermäßigt € 5,-

Karten an der Abendkasse

Basierend auf dem französischen Tatsachen-Roman „La Syndicaliste“ zeigt der Film den Kampf einer unerschrockenen Frau gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner, dessen Plan sie mundtot zu machen, letztendlich scheitert.

Maureen Kearney (gespielt von Film-Ikone Isabelle Huppert) wird gefesselt und traumatisiert in ihrer eigenen Wohnung aufgefunden. Vom Täter fehlt jede Spur und sie erinnert sich nur bruchstückhaft.

Zunächst ermitteln die Behörden mit Hochdruck – denn als Gewerkschafterin in einem Reaktorbau-Konzern kam Maureen dubiosen Machenschaften in der französischen Atomindustrie auf die Schliche, die bis in die Spitze der französischen Politik und Wirtschaft reichten. Doch dann verschwinden Spuren sowie Beweisstücke, und die Ermittlungen nehmen – nach der Intervention hochrangiger Atommanager – eine drastische Wende: Maureens Glaubwürdigkeit wird angezweifelt, man unterstellt ihr, den perfiden Überfall selbst inszeniert zu haben. Sie wird vom Opfer zur Verdächtigen gemacht, vor Gericht gebracht und verurteilt. Erst die Recherchen der Investigativ-Journalistin Caroline Michel-Aguirre enttarnen die falschen Anschuldigungen der Ermittler.

Im Anschluss an die Vorführung haben Sie die Gelegenheit, mit Dr. Eva Stegen ins Gespräch zu kommen – der Übersetzerin des Buches Die Gewerkschafterin, das Caroline Michel-Aguirre über den Fall und ihre Recherchen geschrieben hat. Durch zahlreiche persönliche Begegnungen mit ihr und „der Gewerkschafterin“ Maureen Kearney kennt Eva Stegen die Hintergründe und Faktenlage aus erster Hand. Zudem ist sie mit der atomwirtschaftlichen Gemengelage bestens vertraut, so dass sie die Zusammenhänge, die bis in die Gegenwart und bis nach Baden-Württemberg reichen, aufzeigen kann.

Dr. Eva Stegen ist Energiereferentin der Elektrizitätswerke Schönau, Mitglied der internationalen Nuclear Consulting Group und ausgewiesene Expertin für Themen zur Energiewende.


Die Veranstaltung wird organisiert von der Buchhandlung Fundevogel, Dreisamtal Gemeinsam und dem Krone-Theater Neustadt.

Eintritt € 8,- | ermäßigt € 5,- | Karten an der Abendkasse

 

Plakat zun Film

Freitag, 24. Oktober | 16:00 – 19:15 Uhr

Rathaus Kirchzarten – Talvogteistr. 12, Große Stube

Workshop

„Faktenstark – Desinformation wirkungsvoll begegnen“

Ziel des Workshop ist es, für Desinformationen zu sensibilisieren. Gemeinsam wollen wir verstehen, wie Desinformation entsteht, wirkt und was wir tun können, um ihr selbstbewusst entgegenzutreten.

Für Bürger*innen sowie Multiplikator*innen aus Bildung und Zivilgesellschaft.

In Kooperation mit dem Projekt „faktenstark“, einer Initiative der Amadeu Antonio Stiftung und der gemeinnützigen Organisation codetekt, die von der Bertelsmann Stiftung unterstützt wird. Bundesweit haben bereits über hundert dieser Veranstaltungen erfolgreich stattgefunden. Die Amadeu Antonio Stiftung ist ein anerkannter, überparteilicher Träger der politischen Bildung, der sich seit über 25 Jahren gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagiert und damit zentrale Werte unserer offenen Gesellschaft schützt.

 

Plakat Workshop Faktenstark

Freitag, 10. Oktober – 18 Uhr
Schulzentrum Kirchzarten

Lesung mit Jakob Springfeld aus seinem Bestseller

„Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“

Wir freuen uns sehr, Jakob für diese besondere Lesung gewonnen zu haben!

Jakob wurde 2002 in Zwickau geboren und ist dort aufgewachsen. Er  erhielt 2020 die Theodor-Heuss-Medaille für sein herausragendes Engagement für Demokratie und Bürgerrechte. Heute lebt und studiert er in Halle.

Die Lesung wird organisiert von drei engagierten Jugendlichen aus Kirchzarten, der Buchhandlung Fundevogel, dem Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Kirchzarten sowie Dreisamtal Gemeinsam.

Moderation: Simon, Judith, Sofia

 

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.


Orga-Team für die Lesung

Flyer Jakob Springfeld

23. September – 19 Uhr – Bürgersaal Kirchzarten

Podiumsdiskussion
„Aufgeklärt statt aufgeregt“

Welchen Journalismus braucht unsere Demokratie? 

Diskutieren Sie mit! Journalist*innen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sprechen über die Rolle der Medien für das Funktionieren unserer Demokratie.

Teilnehmer*innen des Podiums:

  • Charlotte Schönberger, Südwestrundfunk
  • Peter Disch, Badische Zeitung
  • Thomas Goebel, freier Journalist und Lehrbeauftragter für deutsch-französische Journalistik
  • Prof. Dr. Ulrich Eith, Politikwissenschaftler, Studienhaus Wiesneck, Buchenbach
  • sowie weitere Gäste

Moderation: Marlene Greiwe, Vorsitzende von Dreisamtal Gemeinsam, und Sebastian Reinkunz, Politikwissenschaftler und Vereinsmitglied.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und ihre Fragen einzubringen.

Veranstaltungs-Poster

In Kooperation mit dem Ökumenischen Bildungswerk Dreisamtal laden wir ganz herzlich zu einer besonderen Veranstaltung ein:

Am Dienstag, den 22. Juli 2025 um 19:00 Uhr zeigen wir im Ökumenischen Zentrum in Stegen Ausschnitte aus dem eindrucksvollen Dokumentarfilm „Liebe Angst“. Im Anschluss findet ein Gespräch mit der Protagonistin Kim Seligsohn statt, die als Vertreterin der sogenannten „zweiten Generation“ von ihrer Familiengeschichte und dem Weiterleben nach der Shoah berichtet.

Der Film Liebe Angst erzählt die Geschichte von Lore Kübler, einer Holocaust-Überlebenden, und ihrer Tochter Kim Seligsohn. In berührenden Bildern und offenen Gesprächen entfaltet sich eine komplexe Mutter-Tochter-Beziehung, geprägt von Traumata, Sprachlosigkeit – aber auch von Hoffnung, Musik und der Kraft, sich aus der Angst zu befreien.

Kim Seligsohn war an der Entstehung des Films maßgeblich beteiligt. Im anschließenden Publikumsgespräch spricht sie über ihre Erfahrungen als Tochter einer Überlebenden, über familiäres Schweigen, Erinnerung und den Mut zur Offenheit.

Auch in Stegen, auf dem Gelände des heutigen Kollegs St. Sebastian, wurden in der Nazizeit jüdische Menschen versteckt. Pater Heinrich Middendorf wurde dafür als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet. Claudius Heitz, Leiter der Geschichts-AG am Kolleg, wird Erfahrungen aus den Gesprächen mit den Überlebenden und ihren Nachkommen berichten.

Der Abend wird moderiert von Bernhard Moser, ehemaliger Schulleiter des Kollegs. Die Veranstaltung versteht sich als Einladung zur persönlichen Auseinandersetzung mit den Spuren der Geschichte in unseren Familien, im Dreisamtal, in unserer Gesellschaft – und in uns selbst.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.

 

 

Demonstration „solidarisch gegen rechts“

Am 22.02.2025 14h findet auf dem Platz der alten Synagoge eine Demonstration gegen Rechts statt.  Einige von uns werden dort sein und wir freuen uns über jede Person, die dazu kommt.

 

 

Workshop „FAke news erkennen und entgegentreten“

vom Ökumenischen Bildungswerk Dreisamtal – mit Daniela Schneider und Jonas Wirth.

Am Samstag, 22.Februar 2025, findet von 09 – 12 Uhr im Gemeindehaus St. Gallus ein Workshop zum Thema Fake News statt für den wir gerne werben möchten. Die Teilnahme ist kostenlos – meldet euch an bis zum 15.02.2025!

 

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